Lan-Inspector EnterpriseOnline-Handbuch

Herausforderung Lizenzmanagement

 

Eine Hauptschwierigkeit des Lizenzmanagements ist, dass die Produktnamen für Software beim Verkauf oder beim Einkauf anders heißen, als die, die man installiert im Netz findet. Der Reseller nennt die zu verkaufende Lizenz dann gern mal „MS Off pro plus 2016“. Wahlweise dann noch beliebige Anhängsel für Rahmenverträge oder Lizenz-Einschränkungen. Im Netzwerk findet man aber „Microsoft Office 2016 Professional“.  Wenn man nun also aus dem Einkauf alle erworbenen Lizenzen importieren würde, könnte kein wirklicher Abgleich stattfinden, weil die Produktbezeichnungen nicht zusammenfinden würden. Ein Abgleich kann nur stattfinden, wenn eine eindeutige Zuordnung der Installationsnamen mit dem Einkaufs-Namen stattfindet.

 

Um dieser Problematik zu begegnen, benutzt man für seine Reports am besten die im Netz vorgefundenen Produktnamen der Installationen. Man würde also direkt eine Lizenz für „Microsoft Office 2016 Professional“ anlegen. Dann ist ein Abgleich kaum noch ein Problem (je nach Metrik und Vertrag versteht sich).

 

Es gibt Hersteller von Lizenzmanagement-Lösungen, die gerne ihre eigenen Standards etablieren wollten, indem Sie selbstdefinierte unique IDs für Softwareprodukte und Lizenzen vorstellten. Alle anderen sollten sich dann dieser Vorgabe beugen und sich im Grunde von der Aktualität der Datenbank und des Anbieters abhängig machen. Der Lan-Inspector setzt jedoch die Kundenfreundlichkeit an erster Stelle, deswegen wurde obiger Kompromiss gewählt, der die Kunden unabhängig von Drittanbietern macht.