Blacklist und Whitelist / Software-Startverhinderung
Black- und Whitelisten für ganze Softwareprodukte oder einzelne Exe-Dateien stellen ein effektives Mittel zur zentralisierten Softwarekontrolle im Netzwerk dar. Diese nützliche und umfangreiche Funktion steht nur in den Editionen Professional und Enterprise zur Verfügung. Der Lan-Inspector kann das Starten von Produkten auf den Clients effektiv verhindern. Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn portable Versionen genutzt werden und Zugriff auf USB-Sticks etc. möglich ist.
Statt des gestarteten Programms erscheint dann lokal am Client ein freundliches Fenster mit benutzerdefiniertem Text, der mitteilt, dass der Start dieser Software verboten ist. Falls der Nutzer nun versucht, eine Exe-Datei umzubenennen, erkennt der Lan-Inspector sie trotzdem über ihre MD5 Summe oder über ihre Dateilänge, je nach Konfiguration.

Ob man im Netz eine Black- oder Whitelist nutzt ist eine überaus weitreichende Entscheidung. Generell sind alle Dateien, die zum Betriebssystem gehören immer erlaubt, so dass man durch diese Funktion bei normaler Nutzung keine Probleme heraufbeschwören kann. Allerdings ist Vorsicht dennoch angebracht, wenn Produkte von Drittherstellern ungewollt blockiert werden und somit im produktiven Umfeld nicht mehr nutzbar sind.
Der Datensatz der Startverhinderung setzt sich aus folgenden Elementen zusammen, die im Folgenden beschrieben werden.